Umzug – Checklisten der AMÖ

Steht ein Umzug bevor, so gibt es vieles, woran man denken muss. Damit Sie sich dabei nicht verzetteln, haben wir hier für Sie einige Checklisten zusammengestellt, mit denen Sie Ihren Umzug planen können.

Alte Wohnung

  • Fristgerechte Kündigung des Mietvertrags – schriftlich: Mündliche Kündigungen sind rechtsunwirksam. Im Falle eines befristeten Vertrags, bietet es sich an, den Vermieter um die Möglichkeit zu bitten, die Wohnung an einen Nachmieter zu übergeben.
  • Rückzahlung der Mietkaution: Nach Mietende ist der Vermieter verpflichtet, die Kaution mit Zins und Zinseszins an Sie zurückzuzahlen – sofern Sie nicht mehr in seiner Schuld stehen. Unter Umständen hat er hierfür eine Überlegungsfrist von bis zu sechs Monaten.
  • Renovierungsarbeiten: Schönheitsreparaturen sind nur dann Sache des Mieters, wenn dies im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart wurde. Zu den Schönheitsreparaturen zählen in der Regel nur die üblichen Tapezier- und Malerarbeiten.
  • Übergabe von Möbeln: Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter oder Ihrem Nachmieter über die Übergabe von fest eingebauten Möbelstücken. Möglicherweise können Sie Ihrem Nachfolger einige für einen angemessenen Preis überlassen.
  • Umzugsurlaub: Beantragen Sie rechtzeitig Urlaub für Ihren Umzug. Fragen Sie Ihren Arbeitgeber, ob Ihnen hierfür Sonderurlaub zusteht.
  • Entrümpeln und ausmisten: Nutzen Sie die Gelegenheit und misten Sie aus, was Sie nicht mehr brauchen. Erkundigen Sie sich bei der Gemeindeverwaltung nach dem nächsten Abholtermin für Sperrmüll.
  • Möbelspediteur: Buchen Sie rechtzeitig ein Umzugsunternehmen. Am einfachsten und bequemsten ziehen Sie mit einem AMÖ-Spediteur um.

De- und Remontage: Für den wahrscheinlichen Fall, dass bestimmte Möbelstücke ab- oder aufgebaut werden müssen, steht Ihnen Ihr AMÖ-Möbelspediteur gerne zur Seite.

Neue Wohnung

  • Neuer Mietvertrag: Lesen Sie Ihren neuen Mietvertrag sorgfältig durch, bevor Sie ihn unterschreiben. Achten Sie besonders auf Klauseln, bei denen es um Vereinbarungen über Schönheitsreparaturen, Instandhaltung, Kaution und Nebenkosten geht.
  • Kaution der neuen Wohnung: Als Kaution sind höchstens drei Monats-Kaltmieten zulässig. Als Mieter können Sie diese in der Regel in drei Raten abbezahlen, wobei die erste Rate zu Beginn des Mietverhältnisses fällig wird.
  • Übernahme von Möbeln: Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter oder Ihrem Vormieter über die Übernahme von fest eingebauten Möbelstücken. Möglicherweise können Sie Ihrem Vorgänger einige davon für einen angemessenen Preis abkaufen.
  • Renovierungsarbeiten: Mieten Sie die Wohnung renoviert an, dann erstellen Sie ein Übergabeprotokoll, in dem mögliche Mängel aufgeführt sind. Wurde die Wohnung vor Ihrer Übernahme nicht renoviert, sollte diese Tatsache unbedingt im Mietvertrag festgehalten werden.
  • Maklergebühren: Falls ein Makler Ihnen zu Ihrer neuen Wohnung verholfen hat, darf er nur dann Gebühren verlangen, wenn er mit Ihnen einen Maklervertrag aufgesetzt und Ihnen tatsächlich ein neues Mietverhältnis verschafft hat.
  • Kinder und Haustiere: Für Kinder und Haustiere bedeutet ein Wohnungsumzug eine große Umstellung. Bereiten Sie Ihre Kinder frühzeitig darauf vor und helfen Sie ihnen dabei, am neuen Wohnort möglichst schnell Anschluss zu finden.

Drei Wochen vor dem Umzug

  • Bei einem Ortsumzug müssen Sie verschiedenste Adressänderungen vornehmen lassen:
  1. Bank
  2. Deutsche Post
  3. Kabelanschluss
  4. Mobiltelefon
  5. Telefonanschluss
  • Stadtwerke – Vereinbarung von Ableseterminen:
  1. Fernwärme
  2. Gas
  3. Strom
  4. Wasser
  • Sonstige:
  1. Bausparkasse
  2. Bundesagentur für Arbeit
  3. BAföG
  4. Kindergeld
  5. Bücherclubs
  6. Einwohnermeldeamt
  7. Finanzamt
  8. Geschäftspartner
  9. GEZ Rundfunk, Fernsehen
  10. Schule, Kindergarten
  11. Theaterabonnements
  12. Vereinsmitgliedschaften, Fitnessstudio
  13. Versicherungen
  14. Verwandte und Freunde
  15. Wartungsverträge
  16. Zeitungen- und Zeitschriftenabonnements
  • Telefonanschluss: Kümmern Sie sich rechtzeitig um die Installation Ihrer Telefonanlage in Ihrem neuen Zuhause.
  • Verpackungsmaterial: Sprechen Sie Ihren AMÖ-Spediteur auf fachgerechtes Verpackungsmaterial an.
  • Planung der neuen Wohnung: Zeichnen Sie einen Grundriss Ihrer neuen Wohnung – so können Sie frühzeitig festlegen, wo welches Möbelstück am Ende von Ihrem AMÖ-Spediteur platziert werden soll.
  • Hausrat verpacken: Beginnen Sie früh genug mit dem Verpacken Ihres Hausrats, beziehungsweise verpacken Sie nur Teile, die Sie bis zu Ihrem Umzug nicht mehr benötigen.
  • Zusätzlicher Müllcontainer: Bestellen Sie sich für den Tag des Umzugs einen zusätzlichen Müllcontainer. Für gewöhnlich fällt bei einem Umzug mehr Müll an, auch aufgrund der Entrümpelung.
  • Garten: Falls ein Garten zu Ihrer alten Wohnung gehört, ist es nun an der Zeit, diesen in Ordnung zu bringen.
  • Nachbarn / Hausmeister: Setzen Sie Ihre Nachbarn und den Hausmeister Ihrer Wohnung über den genauen Umzugstermin in Kenntnis.

Eine Woche vor dem Umzug

  • Baby- und Haustiersitter: Sollten Sie Kleinkinder oder Haustiere haben, macht es durchaus Sinn, für den Tag des Umzugs einen Baby- oder Haustiersitter zu organisieren.
  • Handwerksarbeiten: Lassen Sie sich Termine für Renovierungsaufgaben bestätigen und sprechen Sie mit Ihren AMÖ-Umzugshelfern über die De- und Remontage Ihrer Möbel und Haushaltsgeräte.
  • Parkplatz reservieren: Für den Umzugstag sollten Sie sowohl vor Ihrer alten als auch vor Ihrer neuen Wohnung für eine Parkmöglichkeit sorgen – so können Ihre Umzugshelfer bequem be- und entladen. Hierfür ist eine Genehmigung der zuständigen Gemeindeverwaltung notwendig. Auf Wunsch erledigt Ihr AMÖ-Spediteur gerne auch diese Aufgabe für Sie.

Ein bis zwei Tage vor dem Umzug

  • Der Rest Ihres Hausrats: Sollten Sie noch nicht alles in Umzugskartons gepackt haben, ist nun höchste Zeit dafür. Auf Wunsch erledigen Ihre AMÖ-Umzugshelfer gerne auch diese Aufgabe – sachkundig und schnell.
  • Wertgegenstände: Sämtliche Wertgegenstände wie Schmuck, Briefmarken- oder Münzsammlungen, Urkunden etc. sollten Sie gesondert verpacken und gegebenenfalls selbst befördern. Auch hier steht Ihnen Ihr AMÖ-Spediteur mit Rat und Tat zur Seite.
  • Pflanzen: Damit auch Ihre Pflanzen die Reise gut überstehen, sollten Sie diese, falls nötig, mit einem Stützgestell versehen. In allen Jahreszeiten, vom Winter abgesehen, bietet es sich an, die Pflanzen vor dem Transport noch einmal ausgiebig zu gießen. Ihr AMÖ-Umzugsunternehmen befördert auch Ihre Zimmerpflanzen fachgerecht und sicher – bis in Ihr neues Zuhause.
  • Persönlicher Bedarf: Überlegen Sie, was Sie am Umzugstag unbedingt benötigen. Packen Sie all diese Dinge in einen Koffer. Hierzu zählen zum Beispiel Dinge wie Waschutensilien, Tiernahrung, Näpfe, Babybedarf, Hausapotheke, Getränke und Lebensmittel.

Am Umzugstag – in der alten Wohnung

  • Abdeckung der Fußböden: Um die Fußböden während des Umzugs nicht zu beschädigen oder zu beschmutzen, lohnt es sich, diese abzudecken.
  • Müll: Um sich Arbeit zu ersparen, bietet es sich an, Müllsäcke bereitzustellen, in denen anfallende Abfälle unverzüglich gesammelt werden können.
  • Endreinigung: Ist Ihre alte Wohnung vollständig ausgeräumt, können Sie mit der Reinigung beginnen.
  • Übergabe Ihrer alten Wohnung: Fertigen Sie ein Übergabeprotokoll an und lassen Sie es von Ihrem Vermieter unterschreiben, nachdem Sie sich gemeinsam die leere Wohnung angesehen haben.
  • Vor der Abfahrt: Unternehmen Sie einen letzten Rundgang durch Ihre alte Wohnung und vergewissern Sie sich, ob Sie an alles gedacht haben. Haben Sie sämtliche Gas- und Wasserhähne zugedreht und die Hauptsicherung abgeschaltet? Haben Sie die Rollläden heruntergelassen, Ihren Briefkasten geleert und Ihre Namensschilder entfernt? Sind all diese Punkte abgehakt, können Sie Ihrem Vermieter den Wohnungsschlüssel übergeben.
  • Versorgung der Haustiere: Um Ihre Haustiere nicht unnötig zu verunsichern, sollten Sie deren Transport selbst durchführen.
  • Unterwegs: Mit einem AMÖ-Spediteur brauchen Sie sich keine Sorgen um die Sicherheit Ihres Hausrats zu machen.
  • Kinder beim Umzug: Während des Umzugs bietet es sich an, Ihren Kindern einfache Aufgaben zu überlassen – so haben sie das Gefühl, Teil des Umzugs zu sein.

Am Umzugstag – in der neuen Wohnung

  • Prüfung der neuen Wohnung: Überprüfen Sie Ihre neue Wohnung gleich zu Beginn, gemeinsam mit Ihrem Vermieter, auf Mängel und Schäden. Halten Sie alles schriftlich in einem Übergabeprotokoll fest und lassen Sie es sich von Ihrem Vermieter unterzeichnen. Zudem sollten Sie sich sämtliche Zählerstände von Strom, Wasser und Gas ablesen und bestätigen lassen.
  • Einräumen der Möbel: Ihrem AMÖ-Möbelspediteur geht das Einräumen Ihrer Wohnung schnell von der Hand – und Sie können sich nach kurzer Zeit in Ihrem neuen Zuhause heimisch fühlen.
  • Die kleine Stärkung zwischendurch: Ihre fleißigen Umzugshelfer freuen sich sicherlich über Erfrischungsgetränke und einen kleinen Imbiss.
  • Übergabeprotokoll Möbelspediteur: Nachdem Sie mit einem AMÖ-Möbelspediteur umgezogen sind, machen Sie gemeinsam einen Rundgang durch Ihre eingerichtete Wohnung. Sollte trotz aller Vorsicht ein Möbelstück einen Schaden davongetragen haben, so erstattet Ihnen Ihr AMÖ-Umzugsunternehmen die Kosten.
  • Namensschilder: Bringen Sie beim Einzug Ihre Namensschilder an Ihrer Wohnungstür und Ihrem Briefkasten an.
  • Belege: Behalten Sie alle Belege, die mit Ihrem Umzug zusammenhängen, um sie in Ihrer nächsten Lohn- und Einkommenssteuererklärung vorlegen zu können.
  • Nach dem Einzug: Nachdem Sie Ihre neue Wohnung bezogen haben, gibt es noch einige Behördengänge, die Sie unternehmen müssen:
  1. Bundesagentur für Arbeit
  2. BAföG
  3. Einwohnermeldeamt
  4. Finanzamt
  5. Kfz-Zulassungsstelle
  6. Krankenkasse
  7. Schule, Kindergarten
  8. Stadtwerke: bezüglich Fernwärme, Gas, Strom, Wasser