Finanzministerium aktualisiert Umzugspauschalen

Das Bundesministerium der Finanzen hat die Pauschalen für berufliche Umzüge angepasst, die vom Arbeitgeber steuerfrei an betroffene Arbeiternehmer erstattet werden können. Bleibt eine solche Erstattung aus, können die Pauschalen für Umzüge aus beruflichen Gründen als Werbungskosten im Rahmen der Lohn- bzw. Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden.

Es gelten seit dem 1. April 2021 bzw. ab 1. April 2022 die folgenden Pauschalen:

  • Für den umzugsbedingten zusätzlichen Unterricht eines Kindes können Kosten ab dem 1. April 2021 EUR 1.160 und ab dem 1. April 2022 EUR 1.181 erstattet bzw. steuermindernd geltend gemacht werden.
  • Der Pauschbetrag für sonstige Umzugsauslagen beträgt für den umziehenden Steuerpflichtigen ab dem 1. April 2021 EUR 860 und ab dem 1. April 2022 EUR 886. Für jede weitere Person (Ehegatte, Lebenspartner, lediges Kind, Stief- oder Pflegekind), die auch nach dem Umzug mit in der häuslichen Gemeinschaft lebt, beträgt der Pauschbetrag ab dem 1. April 2021 EUR 580 und ab dem 1. April 2022 EUR 590.
  • Hatte der umziehende Steuerpflichtige vor dem Einladen des Umzugsgutes keine Wohnung, weil er z. B. noch bei den Eltern lebte, beträgt der Pauschbetrag ab dem 1. April 2021 EUR 174 und ab dem 1. April 2022 EUR 177. Der gleiche Pauschbetrag findet Anwendung, wenn der umziehende Steuerpflichtige nach dem Umzug keine eigene Wohnung eingerichtet hat, z. B. da er in die Wohnung des Lebenspartners gezogen ist.

Mehr Hinweise und Tipps zur steuerlichen Abzugsfähigkeit von Leistungen im Rahmen eines Umzugs finden Sie hier.

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